Rückblick: Ackerfest am Sonntag, den 30.09.2018

Inhaltsverzeichnis

Mit Dank an Ele für die Berichterstattung:

Um der Öffentlichkeit zu zeigen, was auf den von WEST III bedrohten
Flächen erzeugt wird, lud die BI West III zum Ackerfest ein.
Als Solawi hatten wir einen Informations- und Verköstigungsstand neben
Alfreds vielfältigem Gemüsestand. Es gab Kamutbrötchen mit Rote Beete,
„solidarische Frankenburger“, dazu Vollkornbrote mit Kürbiskernaufstrich
und Tomatenbutter. Hierfür ein herzliches Dankeschön an Karin und
Katrin, die am Samstag Stunden in der Solawi-Küche verbrachten, um > 150
Bratlinge und Brötchen zu backen.
Wir hatten am immer gut besuchten Infotisch spannende Diskussionen wie
das Dilemma Landwirtschaft vs. bezahlbarem Wohnraum aufgelöst werden
könnte. Dabei ging es z.B. um das fehlende Leerstandsmanagement in Erlangen.
Ich war auch sehr erstaunt, dass viele Senioren > 75 Jahre sich
äußerten, dass sie alleine in einem großen Haus mit Garten wohnen, mit
dem sie sich inzwischen überfordert fühlten und sie bereit wären, sich
zu verkleinern, wenn ein attraktives und bezahlbares Angebot an
kleineren Wohneinheiten mit sozialem Anschluss und Gemeinschaftsräumen +
-gärten vorhanden wäre.
Ich bin überzeugt, dass hier ein riesiges Potential liegt, vorhandenen
Wohnraum für Familien wieder nutzbar zu machen, wodurch große
Neubaugebiete wie West III unnötig würden. Dies machten wir auch mit dem
Plakat „Stadtplanung geht auch anders“ am 11.10. auf der Demo gegen WEST
III mit über 500 Demonstranten deutlich“.

 

Stand 24.10.
Nach dem Ausgang des Ratsbegehrens am 14.10. mit einem NEIN zu den
Vorbereitenden Untersuchungen von West III, bleibt die Hoffnung, dass
die Stadtplaner sich jetzt konstruktiv mit der Kritik am Vorgehen
auseinandersetzen und kreativ neue Lösungsansätze in der Stadentwicklung
verfolgen werden. Gelungene Beispiele aus anderen Städten gäbe es genug.

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Auch mit Führungen durch Alfreds Felder, die im Moment in einer Fülle und
Vielfalt strahlen, die beeindruckt!

 

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